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CME-Punkte 2026 – Fortbildungspflicht für alle Gesundheitsberufe

Wie viele Fortbildungspunkte braucht welche Berufsgruppe? Zahnärzte 125 in 5 Jahren, Psychotherapeuten 250, Ärzte 250, ZFA 50 in 3 Jahren – jeweils gesetzlich verpflichtend nach § 95d SGB V bzw. BZÄK-Empfehlung. KursRadar bündelt alle akkreditierten CME-Kurse aus DACH auf einer Plattform – online und in Präsenz, mit Punktezahl, Anbieter und Preis auf einen Blick.

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Was sind CME-Punkte? – Rechtliche Grundlage

CME-Punkte (Continuing Medical Education) sind der Nachweis kontinuierlicher Fortbildung im Gesundheitswesen. Die Pflicht ergibt sich für Vertragsärzt:innen, Vertragszahnärzt:innen und Vertragspsychotherapeut:innen aus § 95d Sozialgesetzbuch V (SGB V): Wer mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet, muss alle 5 Jahre eine vorgeschriebene Punktzahl nachweisen.

Für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) gibt es keine gesetzliche Punkte-Pflicht. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Landeszahnärztekammern empfehlen jedoch regelmäßige Fortbildung – als Orientierung gilt ca. 20 Stunden pro Jahr. Pflicht-Schulungen (Hygiene, Strahlenschutz, Brandschutz) sind davon separat und gesetzlich vorgeschrieben.

Der Nachweis akkreditierter CME-Veranstaltungen erfolgt durch die zuständige Landeskammer (LZK, LÄK, LPtK) oder eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die von der Kammer als Akkreditierungsstelle anerkannt ist. Anerkannte Formate sind Live-Seminare, Webinare mit Interaktion, Online-Module mit Lernerfolgskontrolle, E-Learning und Hospitationen.

Berufsgruppen im Vergleich – wer braucht wie viel?

Zahnärzt:innen – 125 Punkte in 5 Jahren (§ 95d SGB V, KZBV / Landeszahnärztekammern). Zur Detail-Seite

Fachärzt:innen – 250 Punkte in 5 Jahren (§ 95d SGB V, Bundesärztekammer mit EFN). Zur Detail-Seite

Hausärzt:innen / Vertragsärzt:innen – 250 Punkte in 5 Jahren (§ 95d SGB V). Zur Detail-Seite

Psychotherapeut:innen – 250 Punkte in 5 Jahren (§ 95d SGB V, BPtK / Landespsychotherapeutenkammern). Maximal 50 Punkte über Selbststudium anrechenbar. Zur Detail-Seite

ZFA – keine gesetzliche Punkte-Pflicht; BZÄK-Orientierung ca. 20 Stunden pro Jahr. Pflicht-Schulungen (Hygiene, Strahlenschutz, Brandschutz) sind davon separat. Zur Detail-Seite

Zusätzlich landeskammerspezifische Detail-Seiten: PTK NRW · OPK · BLÄK Bayern · ZÄK Bayern

Wo CME-Punkte sammeln – Formate im Überblick

CME-Punkte können je nach Berufsgruppe in unterschiedlichen Formaten erworben werden:\n\n- Live-Kurse / Präsenz-Seminare – traditionelle Fortbildung vor Ort, oft mit Hands-on-Anteil. Höchste Punktedichte (typisch 8 Punkte pro Tag).\n- Webinare (synchron) – Live-Übertragung mit Interaktion, anerkannt wie Präsenz-Kurs. Praktisch bei knappen Zeitfenstern.\n- E-Learning / Online-Module (asynchron) – Selbstlernkurs mit Lernerfolgskontrolle, meist 1–4 Punkte pro Modul. Anerkennung kammerabhängig.\n- Hospitationen – beim Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeuten, max. 10 Punkte pro Tag, kammerabhängig.\n- Curricula / Strukturierte Fortbildungen – mehrteilige Programme (z.B. Endodontie-Curriculum, EMDR-Ausbildung), höhere Punktzahl pro Modul und Tiefe.\n\nKursRadar listet alle akkreditierten Kurse aller Veranstalter auf einer Plattform – filterbar nach Format, Punktzahl, Berufsgruppe und Region.

Die gesetzliche Pflicht ergibt sich aus § 95d SGB V (für alle Berufe, die mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen):

  • Zahnärzt:innen: 125 Punkte in 5 Jahren (KZBV / Landeszahnärztekammern)
  • Psychotherapeut:innen: 250 Punkte in 5 Jahren (BPtK / Landespsychotherapeutenkammern, davon max. 50 Punkte Selbststudium)
  • Vertragsärzt:innen: 250 Punkte in 5 Jahren (Bundesärztekammer, Einheitliche Fortbildungsnummer EFN)
  • ZFA: keine gesetzliche Punkte-Pflicht. BZÄK-Orientierung ca. 20 Stunden pro Jahr Fortbildung. Pflicht-Schulungen wie Hygiene, Strahlenschutz und Brandschutz sind davon separat und gesetzlich vorgeschrieben.

Der Nachweis akkreditierter Punkte läuft jeweils über die zuständige Landeskammer (LZK, LÄK, LPtK).